Digital Subscriber Line schafft feste Verbindungen

Digital Subscriber Line bezeichnet verschiedene Verfahren für eine vergleichsweise breitbandige digitale Verbindung über eine Kupferdoppelader. Im Gegensatz zu einem ISDN-Anschluss, über den Wählverbindungen hergestellt werden können, sind über DSL nur feste Verbindungen, in der Regel von der Vermittlungsstelle zum Kunden, möglich.

In Deutschland wurde die Bezeichnung jedoch als Synonym für einen breitbandigen Internetzugang (meist über ADSL) bekannt, so dass auch in der Folge andere breitbandige Internetzugänge (z.B. über Satellit) als »DSL« vermarktet werden.

Nach einer Bitkom-Studie vom Anfang Februar 2003 gibt es 3,2 Millionen DSL-Anschlüsse in Deutschland. Während ISDN in erster Linie für die Telefonie mit zwei Amtsleitungen genutzt wird, ist ADSL die erste Technologie, die Netzbetreiber für den schnellen Internet-Zugang von Privatkunden installiert haben. SDSL ist für beide Bereiche geeignet und kommt hauptsächlich für Geschäftskunden zum Einsatz.

Die Tendenz geht dahin, mehrere Dienste über eine einzige Doppelader übertragen zu können – idealerweise das „Triple Play“ aus Telefonie, Internet-Zugang und Video.

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