Mobiltelefone und Handyviren

Ein Mobiltelefon ist ein kleines, tragbares Funktelefon. In Deutschland, Österreich und immer mehr auch in der Schweiz wird es im Allgemeinen als Handy bezeichnet, seltener auch als Händi. Bis zum Beginn der 1990er-Jahre wurden Autotelefone ebenfalls als Mobiltelefon bezeichnet. In Anlehnung daran werden in der Schweiz Mobiltelefone noch heute Natel (Nationales Autotelefon) genannt.

Ein Handyvirus ist analog zum Computervirus ein kleines Programm, das in der Lage ist, die Hardware/Software des Mobiltelefons lahmzulegen. Derzeit sind aber noch keine „echten“ Handyviren bekannt, es wird aber nur eine Frage der Zeit sein bis die weitere „Computerisierung“ von Mobiltelefonen auch Handyviren hervorbringen wird.

Ein Beispiel füt einen Softwarefehler im Betriebssystem des Mobiltelefons welcher auch gerne als Virus bezeichnet wird, ist „%Deutsch“ (mit Anführungszeichen), den man per SMS verschicken kann. Er wirkt nur bei (älteren) Siemens-Modellen und bewirkt, dass das Handy die Kurzmitteilung (SMS) so lange lädt, bis der Akku leer ist, oder bis man den Akku heraus nimmt. Dieser Bug wird auch „Siemens Freeze Bug“ genannt.

Oft als Virus verschrien sind die Symbole für eingegangene Sprachmitteilungen, Faxnachrichten und e-mails welche man per SMS aktivieren und auch wieder deaktivieren kann. Die gesendeten Symbole werden auch bei den meisten Telefonen wieder deaktiviert, wenn das Handy mit einer anderen Sim-Karte einmal eingeschalten wird. Das Bild zeigt alle 3 Symbole auf einem Nokia Handy.

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