Vom DSL-Modem bis zum WLAN-Router

Das DSL-Modem, im Fachjargon „NTBBA“ (Network Termination Broadband Access, deutsch: Netzabschluss für Breitbandzugang), dient der Übertragung von Daten über eine DSL-Leitung. Es handelt sich hierbei um das ADSL-Modem, das den Netzabschluss für den ADSL-Benutzer bildet. Über die normale Telefonleitung (ISDN-Anschluss oder analoger Telefonanschluss) empfängt der Benutzer ein gemischtes Signal (Telefonie und ADSL), das dann mit Hilfe eines Splitters in ADSL und Telefonie aufgeteilt und auf zwei getrennten Leitungen ausgegeben wird. An der Leitung für ADSL wird das DSL-Modem angeschlossen.

Im Gegensatz zu ISDN, bei dem die Daten digital übertragen werden, nutzt DSL eine mit Schmalband-Modems verwandte analoge Modulation mit 256 verschiedenen Tönen (Discrete Multitone) im Abstand von je 4,3125 kHz. Das DSL-Modem wird entweder direkt an einen PC (zum Beispiel per USB) oder an ein Netzwerk (zum Beispiel mittels eines Routers) angeschlossen. Gemäß dem OSI-Modell ist das Modem eine Bridge und auf Layer 2 angesiedelt. Es ist daher für das IP-Protokoll transparent.

Während schmalbandige Übertragungen auch über lange Leitungen problemfrei sind, werden die hochfrequenten DSL-Signale durch die Leitung stark gedämpft. Aus diesem Grund ist die Reichweite von DSL rund um die Vermittlungsstelle der Telefongesellschaft auf etwa 3 km begrenzt (neuere Modems und Vermittlungsstellentechnik, besonders die neuen Siemens-DSLAM v3.0 erreichen inzwischen bis zu 4,5 km).

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